
So prüfen Sie die Ausstattung eines Fitnessstudios
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Werkzeug
Für ein Laufband gilt in Deutschland die Norm DIN EN 957-6 in der Ausgabe von Juni 2014, zusammen mit DIN EN ISO 20957-1 für jedes stationäre Trainingsgerät. Für Studios, Vereine, Hotels und Reha-Zentren sieht die Norm die Klassen S und I vor, für zu Hause die Klasse H. Kreuzen Sie Ihre Geräte an, und das Werkzeug nennt für jedes die geltende Norm und ihre aktuelle Ausgabe. Die Norm ist freiwillig.
DIN EN ISO 20957-1 enthält die Sicherheitsregeln für jedes stationäre Trainingsgerät, in der Ausgabe von Februar 2025. Dazu kommt für 8 Gerätearten ein eigener Teil, der Vorrang hat, wo er etwas anders regelt. Die Ausgaben reichen von Juni 2014 für Laufbänder bis Februar 2025 für DIN EN ISO 20957-1. Für Laufbänder gilt in Deutschland noch die Norm aus der älteren Reihe DIN EN 957.
| Gerät | Norm | Wofür sie gilt | Aktuelle Ausgabe |
|---|---|---|---|
| Jedes stationäre Trainingsgerät | DIN EN ISO 20957-1 | Allgemeine sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren | Februar 2025 |
| Kraftgerät mit Gewichtsblock, Seilzug oder anderem Widerstand | DIN EN ISO 20957-2 | Kraft-Trainingsgeräte | Dezember 2024 |
| Hantelbank und frei stehende Hantelablage | DIN EN ISO 20957-4 | Kraft-Trainingsbänke | März 2017 |
| Trainingsfahrrad und Armkurbelgerät | DIN EN ISO 20957-5 | Stationäre Trainingsfahrräder und Kurbel-Trainingsgeräte für den Oberkörper | April 2017 |
| Laufband | DIN EN 957-6 | Laufbänder | Juni 2014 |
| Rudergerät | DIN EN ISO 20957-7 | Rudergeräte | Dezember 2024 |
| Stepper, Treppensteiger und Climber | DIN EN ISO 20957-8 | Stepper, Treppensteiggeräte und Climber | März 2018 |
| Crosstrainer, auch Ellipsentrainer genannt | DIN EN ISO 20957-9 | Ellipsen-Trainer | November 2019 |
| Indoor-Bike mit starrem Antrieb, wie in Radkursen | DIN EN ISO 20957-10 | Trainingsfahrräder mit starrem Antrieb oder ohne Freilauf | März 2018 |
Die Norm teilt Trainingsgeräte nach ihrem Einsatzort in Klassen ein. Die Klassen S und I sind für Trainingsräume, in denen der Betreiber Zugang und Aufsicht regelt, etwa Studios, Vereine, Hotels und Reha-Zentren gedacht. Klasse H gilt für Geräte zu Hause. Welche Klasse ein Gerät erfüllt, gibt der Hersteller an. Fragen Sie im Studio danach, wenn Sie es wissen wollen.
Das Werkzeug prüft kein Gerät. Es nennt die Norm, die für eine Geräteart gilt, und ihre aktuelle Ausgabe. Die Norm ist freiwillig: Eine DIN-Norm wird erst verbindlich, wenn ein Gesetz oder ein Vertrag sie vorschreibt. Den Normtext selbst verkauft der Verlag DIN Media.
Für Fitnessgeräte gilt die Normenreihe DIN EN ISO 20957. DIN EN ISO 20957-1 enthält die Sicherheitsregeln für jedes stationäre Trainingsgerät, dazu kommt ein eigener Teil für 8 Gerätearten, etwa Kraftgeräte, Rudergeräte und Crosstrainer. Für Laufbänder gilt in Deutschland noch DIN EN 957-6 aus der älteren Reihe.
Klasse S bedeutet, dass ein Fitnessgerät für Trainingsräume gebaut ist, in denen der Betreiber Zugang und Aufsicht regelt, etwa Studios, Vereine, Hotels und Reha-Zentren. Für diese Orte sieht die Norm auch die Klasse I vor. Geräte der Klasse H sind für zu Hause gebaut.
Nein, ein Fitnessstudio muss die Norm für Fitnessgeräte nicht einhalten, denn sie ist freiwillig. Eine DIN-Norm wird erst verbindlich, wenn ein Gesetz oder ein Vertrag sie vorschreibt. Nach einem Unfall prüft ein Gericht aber, ob der Betreiber so sorgfältig war, wie man es von einem Studio erwarten darf.
Für ein Laufband gilt in Deutschland DIN EN 957-6 in der Ausgabe von Juni 2014, zusammen mit DIN EN ISO 20957-1 für jedes Trainingsgerät. Sie stammt aus der älteren Reihe DIN EN 957. Für die anderen Gerätearten gelten Teile der neueren Reihe DIN EN ISO 20957.

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Prüfen Sie vor der Unterschrift die Stunden mit Trainer auf der Fläche, das Gespräch vor dem ersten Training, den Gesamtpreis der ersten festen Laufzeit und den Weg zum Studio.
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Achten Sie darauf, ob das Formular nach dem Probetraining schon der Mitgliedsvertrag ist, und unterschreiben Sie nichts am selben Tag.
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